Fehler machen ist wichtig!

Ein Leben, das jemand damit verbringt, Fehler zu machen, ist nicht nur ehrenvoller, sondern auch nutzbringender als ein Leben, das mit Nichtstun verbracht wird.

George Bernard Shaw

Wann immer etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst, wann immer du einen Fehler machst – suche den Grund nie bei anderen, gib nie anderen die Schuld!

Der erste Grund ist folgender: Fehler sind Lernchancen. Aus jedem Fehler kann und muss man lernen. Jeder Fehler bringt dich ein Stück weiter. Und wenn du zum zweiten Mal am gleichen Ort scheiterst, dann scheiterst du schon ein wenig besser. Wenn du die Schuld andren gibst, dann bringst du dich um diese Lernchance und wird dadurch zum doppelten Verlierer.

Wenn du anderen die Schuld gibst, überträgst du ihnen die Verantwortung und machst dich zum Opfer. Dies ist der zweite Grund, weshalb du für deine Fehler gerade stehen sollst. Sonst wirst du auch hier zum doppelten Verlierer: Zuerst machst du einen Fehler und dann wirst du auch noch zum Opfer.

Mathematisch gesehen ist es also ganz einfach: Wenn du die Schuld für einen Fehler bei anderen suchst, wirst du zum vierfachen Verlierer. Übernimmst du hingegen die Verantwortung, gewinnst du in jeder Beziehung: Du bleibst Herr deines Schicksals und du bist einen Schritt weiter gekommen auf dem Weg deines Lebens.




“Ich” bin “es”

Die fundamentale Illusion, der wir alle verfallen sind, ist die, dass das “Ich” vom Rest des Universums getrennt sei. Das ist unser aller Ausgangspunkt: Da bin ich, und dort sind die Anderen und das Andere. Und auf dieser Basis spielen wir drei Spiele. Zuerst ein räumliches: Ich gegen die Umwelt. Dann auch ein persönliches: Ich gegen die Anderen. Und schliesslich ein zeitliches: Ich gegen die Uhr. Und alle diese Spiele basieren auf dieser einen Illusion. Denn in Wirklichkeit ist es ganz anders: Ich bin nicht nur ein Teil des Ganzen, sondern ich bin das Ganze! Wenn ich meinen Arm ausstrecke, muss sich das Universum an dieser Stelle einziehen. 

Das bedeutet für das “räumliche” Spiel: Ich BIN das Universum! Mein Hirn baut die unzähligen Neuronenverbindungen nur in der Interaktion mit der Umwelt auf. Mein Körper funktioniert nur, wenn ich die Luft der Umwelt einatmen kann. Meine Sinnesorgane machen nur dann Sinn, wenn sie Wellen aus der Umwelt aufnehmen und interpretieren können. Kurz: Man kann mich gar nicht von der Umwelt trennen.

Das bedeutet für das persönliche Spiel: Ich MIT den Anderen. Der Mensch als soziales Wesen kommt zu seiner Persönlichkeit nur in der Interaktion mit anderen Menschen. Säuglinge, mit denen nicht gesprochen wird, sterben.

Und das bedeutet für das zeitliche Spiel: Ich bin nur JETZT. Es gibt nur die Gegenwart, es gibt nur diesen einen Augenblick. Die Vergangenheit ist bloss eine vergegenwärtigte Erinnerung. Sie hat uns das gelehrt, was wir benötigen, um in der Gegenwart zu blühen. Und die Zukunft ist eine vergegenwärtigte Idee.

Das wirkliche Spiel heisst also: Ich bin es jetzt.



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Paradoxe Weisheit

Als Wegzehrung mögen mich folgende Weisheiten begleiten:

  • Never take anybody’s advice (Georg Bernhard Shaw)
  • Always listen to experts. They’ll tell you what can’t be done and why. Then do it (Robert A. Heinlein)
  • If you accept your limitations, you go beyond them. (Berndan Behan)


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ethischer Imperativ

Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst.

Heinz von Foerster

(in: Pörksen, Gewissheit, 40)




Der Bezugsrahmen

Deshalb setzte (Alice) das kleine Wesen ab, und sah ihm ziemlich erleichtert nach, wie es in de Wald hinein trottete. “Wenn es heran gewachsen wäre”, sagte sie sich, “wäre es ein schrecklich hässliches Kind geworden: aber ich meine, es gibt ein ziemlich hübsches Schwein ab.”

Lewis Carroll, Alices Abenteuer im Wunderland




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