Archive for July, 2007

Helgoland

This Post is dedicated to my English Teacher – because the first sentence already contains a grammer problem that I am not able to solve…
Here we go:

We were on/at/in Helgoland. This is a small – well a VERY small island in the Northern Sea. I was there with my boyfriend to find out wether we can go to the Maledives for X-mas.
Well, the answer is: we cannot! After only a few hours on this german island we got “island-sick”. This was partly because the Helgoland-island is very small, partly because it was fraught with beer-gutted germans. Well the stress is on BEER-GUTTED, not on germans.

Anyways – we found out, that islands are not for us. What is for us is a good deal more … . Well I don’t know. This will have to be found out through the elimination-method. And this will take ages.
Great job to fulfill in a lifetime!


Merci, lieber Mercier

Bin grad Mercier am Lesen – Nachtzug nach Lissabon. Gefällt. Sogar sehr! Vor allem die Aussage, die er dem kursiven Protagonisten in den Mund legt, dass Liebe Kitsch sei. Nur Begierde, Wohlgefallen und Geborgenheit existieren. Und alle drei seien flüchtig, am wenigsten die Geborgenheit, aber letztlich auch sie. Mir gefällt der Gedanke, vor allem, weil der Begriff “Liebe” derart abgegriffen ist. Schon als Primarschüler habe ich ihn in Poesiealben verwendet, heute begene ich ihm auf jeder Zuckerpackung (einer der Gründe, weshalb ich meinen Kaffee ungezuckert trinke). Mittlerweile ist mir der Begriff suspekt.

Wie weit sind die Begriffe zu trennen und zu unterscheiden? Begierde ist der am schnellsten zu befriedigende, dafür auch der flüchtigste. Immer schneller dreht sich das Rad: Zuerst braucht es mehr und mehr der gleichen Lust, in immer kürzerer Folge. Dann steigern sich die Ansprüche und in zunehmender Geschwindigkeit verkomplizieren sich die Bedürfnisse und Lustgewinn kann nur noch in immer bizarreren Formen gefunden werden. Die Evolution der Sucht halt, denn das Rad kann nicht verlangsamt werden. Faszinierend und grausam gleichzeitig!
Geborgenheit ist der Zustand, wo alles stimmt. Der Hafen in rauer See. Die wohlige Höhle im eisigen Winter. Dieser Zustand ist selten und wird nicht einfach erreicht. Er ist eine Gnade, etwas, das einem widerfährt. Die höchste Form, die Geborgenheit im Universum, ist DAS spirituelle Ziel – mit je nach spirituellem Weg unterschiedlicher Bezeichnung.
Zwischen beiden Begriffen nun liegt der des Wohlgefallens. Während sich die Begierde im Laufe des Lebens immer schneller, die Geborgenheit immer langsamer evolviert, stellt das Wohlgefallen eine Konstante dar. Ich fühle mich besser, wenn ich einen schönen Menschen sehe oder schöne Musik höre. Natürlich entwickelt sich das Verständnis der Ästhetik im Laufe des Lebens, aber mengenmässig bleibt das Bedürfnis nach Wohlgefallen konstant.

Wendet man die drei Begriffe auf menschliche Beziehungen an, so werden sie in der Regel von verschiedenen Personen befriedigt. Von verschiedenen Personen im Verlaufe des Lebens, das ist offensichtlich. Ist es aber nicht auch so, dass die drei Begriffe auch in einer bestimmten Lebensspanne von verschiedenen Personen befriedigt werden (müssen, sollen, können)? Dass die Befriedigung aller drei Bedürfnisse durch eine Person die Ausnahme ist und dass nur diesfalls der Begriff der Liebe angemessen ist. Für eine spezielle Form davon haben wir sogar ein eigenes Wort: Mutterliebe. Natürlich strebt jeder nach diesem Ideal der liebenden Dreieinigkeit. Vernünftig jedoch ist das nicht. Viel vernünftiger wäre es, seine Energie auf etwas Erreichbareres zu richten, das regelmässige posten in einem Blog beispielsweise…

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Die Gedanken ordnen

Die Gedanken zu ordnen ist schwierig. Früher jedenfalls war es einfacher. Man nahm ein unbeschriebenes Blatt Papier zur Hand und hat es mit seinen Gedanken gefüllt. Heute geht das nicht mehr. Wenn man die Gedanken auf ein simples Blatt Papier schriebe, dann könnte man sie ja nicht weiter verwenden. Man könnte sie weder in andere Dokumente einfügen, sie wären nicht copy/paste-fähig, man könnte sie nicht weitermailen oder im Chat mit anderen Leuten teilen. Kurz gesagt, heutzutage müssen die Gedanken elektronisch erfasst werden können. Und damit beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten. Denn elektronisch lassen sich die Gedanken nicht einfach so niederschreiben, es braucht dazu ein Tool, d.h. eine Software. Die Krux bei der Sache ist nun die, dass das Tool, für das man sich entscheidet, auch über die Art der Wiedergabe der Gedanken – und damit auch über die Art der Gedanken an sich entscheidet!
Natürlich kann man einfach ein word-Dokument eröffnen und es am Schluss als pdf abspeichern. Das wäre simpel und einfach, und deswegen heutzutage undurchfürbar. Word ist für fertige Texte, für lose Gedanken braucht es ein Tool.
Kommt man also beispielsweise auf die Idee, Gedanken mit PowerPoint zu erfassen, dann kann man das nur in einer hierarchischen Denkweise tun. Man hat pro Slide ein paar Bullets zur Verfügung, muss diese in den verschiedenen zur Verfügung stehenden Levels platzieren und muss am Schluss dem ganzen Slide einen Titel geben. Dieses System hat zwei offensichtliche Fehler: Häufig hat man mehr Gedanken, als auf einem Slide Platz haben und man kann diese nicht hierarchisch gliedern. Oder man tut es trotzdem und verkürzt damit seine Gedanken, schränkt also sein wahres Potential ein.
Eine andere Möglichkeit wäre MindMap. Damit sind die Gedanken zwar noch immer hierarchisch geordnet, besser gesagt: gruppiert. Aber der Prozess des Erfassens ist nicht linear wie bei PowerPoint, sondern läuft chaotisch ab. Umgruppierungen sind einfach möglich. Und nicht zuletzt haben auf einem MindMap auch mehr als die ungefähr acht Gedanken Platz, die man vernünftigerweise auf ein PowerPoint Slide bringt. Nachteil von MindMap ist insbesondere, dass sich die Darstellung nicht zu elaborierten Ideen eignet.
Ich habe mich nun für eine dritte Möglichkeit entschieden: Ich habe für meine Gedanken ein Wiki kreiert. Damit kann ich relativ wahllos Gedanken niederschreiben und sehr einfach mit anderen Gedanken verknüpfen: Indem ich einen Hyperlink auf das Dokument des anderen Gedanken erstelle. EIgentlich ist ein Wiki ja dazu gedacht, dass man gemeinsam an einem Projekt arbeitet. Da sich meine Gedanken nicht für ein kollaboratives Werk einignen, tue ich der Idee eines Wikis insofern Gewalt an, als ich es (wenigstens vorläufig) für mich alleine benutze. Deshalb veröffentliche ich auch den Link noch nicht hier…
Ich werde an dieser Stelle aber auf jeden Fall über den Fortschritt informieren! ;-)

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